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INTEGRATION & BESONDERE MASSNAHMEN (IBEM)

Wir sind eine integrative Schule. Durch einen differenzierenden Unterricht in den sehr heterogenen Klassen berücksichtigen wir die verschiedenen Lernvoraussetzungen der Kinder.  

Zeigen die durch die Lehrpersonen im Unterricht getroffenen Differenzierungs- und Individualisierungsmassnahmen keine oder zu wenig Wirkung, ist die Zuweisung zu einer besonderen Massnahme nach dem 4-Stufen-Modell in Betracht zu ziehen.

Wir richten uns dabei nach dem Artikel 17, Volksschulgesetz, dem Leitfaden IBEM der Bildungs- und Kulturdirektion und dem Leitfaden IBEM der Primarschule Heimberg. 

 

«Schülerinnen und Schüler, deren schulische Ausbildung durch Störungen und Behinderungen oder durch Probleme bei der sprachlichen oder kulturellen Integration erschwert wird, sowie Schülerinnen und Schüler mit ausserordentlichen Begabungen werden durch besondere Massnahmen unterstützt.» (Art.17, Absatz 1, VSG)


Folgende Massnahmen werden im Zyklus 1 & 2 angeboten:

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Zusammenspiel

DAS IBEM - TEAM

Das IBEM-Team besteht aus 21 ausgebildeten Heilpädagoginnen und Fachpersonen. Sie arbeiten eng untereinander und mit allen Beteiligten (Schülerinnen und Schüler, Eltern und Erziehungsberechtigte, Lehrpersonen, Fachstellen) zusammen.   

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Integrative Förderung

Mit der integrativen Förderung können einzelne Schülerinnen und Schüler, eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern oder eine ganze Klasse durch eine zusätzliche Lehrperson (mit heilpädago­gischer Ausbildung) gezielt unterstützt und gefördert werden.

 

Ziele der Integrativen Förderung:

  • Prävention von Lern-, Leistungs- oder Verhaltensstörungen in Klassen und Schulen

  • Frühzeitiges Erfassen eines allfälligen besonderen Förderbedarfs von Schülerinnen und Schülern

  • Unterstützung der Entwicklungsprozesse und Förderung des schulischen Lernens bei Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf und dadurch Stärkung deren Selbstvertrauens

  • Unterstützung von Lehrpersonen bei Unterrichtsentwicklungsprozessen wie bspw. der Umsetzung der inneren Differenzierung oder der individuellen Förderung

  • Unterstützung von Lehrpersonen oder Klassen in schwierigen Situationen

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LOGOPÄDIE

In der Logopädie wird mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet, die Auffälligkeiten in der gesprochenen und der geschriebenen Sprache ausweisen (z.B. Störungen der Aussprache oder des Satzbaus, Stottern, Lese- oder Rechtschreibeprobleme). 

 

In der Logopädie werden die Sprachfertigkeiten in einer Einzeltherapie oder in Klein­gruppen umfassend und gezielt gefördert.

 

Logopädie befasst sich mit rezeptiven und expressiven Störungen der gesprochenen und geschriebenen Sprache, der Kommunikation, der Stimme und im Bereich Mundmotorik und Schlucken. Eine Spracherwerbsstörung führt in der Regel zu Schwierigkeiten im Lern-, Leistungs- und Sozialverhalten.

Sie hat Auswirkungen insbesondere auf die schulischen Fachbereiche, bei denen Sprache und Sprachverstehen von Bedeutung sind.

 

Ziele der Logopädie:

  • Prävention von Sprachstörungen, sowie von Lese-Rechtschreibeproblemen.

  • Frühzeitiges Erfassen und Behandeln von Kommunikations-, Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen.

Erweitern der sprachlichen und kommunikativen Möglichkeiten der Schülerinnen und Schüler und dadurch Stärkung des Selbstvertrauens, und der Beziehungsfähigkeit und der Partizipation am Unterricht.

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PSYCHOMOTORIK

Kinder und Jugendliche mit psychomotorischen Auffälligkeiten und Störungen haben Schwierigkeiten, sich in angemessenen Bewegungen und Handlungen auszudrücken, ihre Umwelt angemessen wahrzunehmen und Beziehungen einzugehen. Sie sind in ihren Entwicklungs-, Ausdrucks- und Lernmöglichkeiten eingeschränkt. Dies zeigt sich in vielfältigen, unterschiedlichen Erscheinungsbildern: Unruhe, Ungeschicktheit, Ge­hemmtheit, kleinkindliches oder aggressives Verhalten, Ängstlichkeit sind einige Be­griffe, die mit diesen Kindern in Zusammenhang gebracht werden.

 

Die Psychomotorik -Therapie orientiert sich an den persönlichen Entwicklungsthemen, an den motorischen Schwierigkeiten sowie an den Stärken der Kinder und Jugendli­chen.

 

Die Psychomotorik - Therapie befasst sich mit der motorischen und emotional-sozialen Entwicklung. Die Bewegung des Menschen als Ausdruck der Beziehung zwischen Körper, Seele und Geist steht dabei im Zentrum.

Körper- und Bewegungserfahrungen sind eine wesentliche Voraussetzung für die motorische, sensorische, emotionale, kognitive und soziale Entwicklung der Schülerin oder des Schülers.

 

Ziele der Psychomotorik:

  • Prävention von Bewegungsstörungen.

  • Frühzeitiges Erfassen von Bewegungs- und Wahrnehmungsstörungen.

  • Aufholen eines motorischen Entwicklungsrückstands und Erweiterung der grob-, fein- und grafomotorischen Kompetenzen.

  • Korrigieren motorischer Fehlfunktionen.

  • Entwickeln eines guten Umgangs mit evtl. bleibenden Schwierigkeiten.

Stärkung des Selbstwertgefühls und der Persönlichkeit.

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DEUTSCH ALS ZWEITSPRACHE
(DaZ)

Im Kindergarten richtet sich der DaZ-Unterricht an Schülerinnen und Schüler, die ohne oder mit geringen Deutschkenntnissen und Sprachstrukturen in den Kindergarten eintreten.

 

Auf der Primarstufe und Sekundarstufe I richtet sich der DaZ-Unterricht an Schülerinnen und Schüler, die ihre Deutschkompetenzen weiter entwickeln und vertiefen müssen, damit sie dem Regelunterricht sprachlich folgen können. Dies können Lernende nichtdeutscher Erstsprache sein, die hier geboren worden sind, schon auf Kindergartenstufe DaZ-Unterricht besucht haben oder im Laufe der Schulzeit zugezogen sind.

 

Der DaZ-Unterricht findet in Einzel- oder Gruppenunterricht während einer beschränkten Zeit statt. 

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BEGABTENFÖRDERUNG

Die Begabtenförderung der Volksschule ist im Kanton Bern ein spezielles Angebot für intellektuell ausserordentlich begabte Schülerinnen und Schüler. Sie erfolgt in Form von Unterricht, in welchem anspruchsvolle Inhalte aus den Bereichen Mathematik, Sprachen, Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften oder Kultur bearbeitet werden.

 

Eine intellektuell ausserordentliche Begabung bzw. Hochbegabung muss durch die Kantonale Erziehungsberatung abgeklärt und bestätigt werden.

 

Ziele der Begabtenförderung:

  • Schülerinnen und Schüler mit ausserordentlicher intellektueller Begabung bei der Entwicklung ihrer individuellen Stärken und ihrer Leistungsfähigkeit unterstützen.

  • Schülerinnen und Schüler unter Bereitstellung einer dafür zuträglichen Lernumgebung zu selbstgesteuertem Lernen befähigen.

  • die Chancengleichheit verbessern, insbesondere von Kindern aus sozial benachteiligten Risikogruppen, Mädchen mit hohem Begabungs- bzw. Leistungspotenzial sowie von Kindern und Jugendlichen mit verdeckten Begabungen, deren Potenzial nicht oder negativ genutzt wird (Minderleistende).

  • Schwierigkeiten im Entwicklungsverlauf von intellektuell ausserordentlich Begabten durch Aktivieren der Potenziale und fördern der Motivation und Kreativität vorbeugen.